Rechtzeitig auf die kürzeren Herbsttage hin werden die LED Streifen an der Decke installiert. Es gibt zwei Streifen von vorne nach hinten. Die Herausforderung ist, dass die Streifen nur zwischen den Holmen sein sollten, um nicht an Raum-Höhe zu verlieren. Die insgesamt 6 Bereiche zwischen den Holmen sind in 3 Gruppen zusammengeschaltet.

Es sind viele kleine Stücke von Streifen notwendig.
Und natürlich sind die Abstände zwischen den Dachholmen ALLE unterschiedlich 😤.
Die Aluschienen sind ein absolutes Muss, um die LEDs zu kühlen. Der Hersteller weist explizit darauf hin.
Da die LED-Streifen alle 33mm geschnitten werden können, kriegt man sie immer passend zu den Aluschienen. Zusammen mit dem Diffusor (nicht im Bild), welcher noch auf die Aluschiene geklickt wird, sieht man nicht, dass der eine oder andere Streifen nicht ganz bis an den Rand leuchtet.

Drei Anschlusskabel pro LED-Streifen, weil sie zweifarbig sind: Warmweiss 2700K und kaltweiss 6500K. Man wird mit der Lichtregelung nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbtemperatur einstellen können.

Für das erste Stück werden absichtlich dünne Kabel mit einem Querschnitt von 0.35mm2 verwendet, damit die LED-Streifen mechanisch nicht belastet werden. Die Anschlussstelle wird noch mit Silikonkleber fixiert, um damit die Lötstellen zu entlasten (nicht im Bild).
Die LED-Streifen haben einen recht hohen Wirkungsgrad von 150lm/W bei hohem Farbwiedergabewert CRI > 90. Leider sind LED-Streifen mit solchen Werten 24V Constant Voltage Typen. Das heisst, man muss einen 12V zu 24V DC/DC Wandler dazwischen schalten. Leider. Denn der DC/DC Wandler hat ja auch nur einen Wirkungsgrad von ca 85% und drückt also den recht guten LED-Wirkungsgrad wieder runter. Ist halt ein Kompromiss.
Zu aufwendig? Ja, man kann finden, dass das Licht recht aufwendig ist. Zwei Überlegungen haben dazu geführt: 1.) Es gibt keine Dachfenster. 2.) Es ist kein Schönwettercamper, man soll sich auch bei Regen und stark bedecktem Himmel wohlfühlen. Bei schönem Wetter ist sowieso alles einfacher….
