Holzbehandlung

In einer Blechkiste, wie der Campervan eine ist, kann sich recht viel Feuchtigkeit ansammeln. Eine Person soll pro Nacht ½ bis 1 Liter an die Umgebung abgeben, manche sprechen gar von bis zu 2 Liter. Wenn es das Wetter erlaubt, kann die Feuchtigkeit durch ein weit geöffnetes Fenster entweichen. Bei tiefer Aussentemperatur hilft ein Wärmetauscher, die Feuchtigkeit ohne grossen Wärmeverlust loszuwerden. Wir planen deshalb, den Wärmetauscher WRG von Bayernluft einzubauen.

Trotzdem muss mit hoher Luftfeuchtigkeit gerechnet werden. Erst habe ich mir nicht viel dabei gedacht, bin dann aber durch Blogs von anderen Camperbauern darauf aufmerksam gemacht worden, dass kein Holzteil unbehandelt bleiben darf. 

Gewisse Holzteile wie zum Beispiel die Schnittkanten der Bodenplatten habe ich von Anfang an mit 2-3 Schichten Holzschutzfarbe behandelt. Manche Holzteile habe ich unbehandelt verbaut. Diese habe ich nun nachträglich mit einer Lasur mit jeweils 2 Schichten behandelt. Das Beitragsbild zeigt die Holzklötze, auf welche später das Batteriemodul montiert wird. Auch das ‚Igelhaus‘ aus einem vorherigen Beitrag bekam nachträglich noch einen Anstrich. Flächen, welche geklebt werden, habe ich jeweils unbehandelt gelassen. Gut, wurde ich durch andere auf dieses Thema hingewiesen!